Registrieren    Anmelden    Mitglieder   Suche  
Foren-Übersicht » Allgemeines » Darkovanischer Almanach » Vertiefend



Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 27 Beiträge ]  Gehe zu Seitenende | Gehe zu Seite | Gehe zu: 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Lieder von Darkover
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:47 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Hier werden alle Lieder aus den Büchern gesammelt und wie könnte man besser beginnen als mit der Original-Ballade von Hastur und Cassilda, wie Marion Zimmer Bradley sie vollständig aufgeschrieben hat?




Die Ballade von Hastur und Cassilda
aus: Rote Sonne

Die Sterne brachen sich am Strand,
Verzaubert lag das dunkle Land,
Es schwiegen Welle, Wind und Stein.
Robardins Tochter ging allein.
Von ihren Händen Gold sich spann
Aus heller Spindel zum Geflicht,
Als in das Dunkel sich hinan
Hob Hastur aus der Sphären Licht.

Gleich eines Vogels leisem Sang
Cassildas sanftes Wort erklang
Am Rand der Wasser klar und kalt:
Er hörte, wie von fern sie rief,
Und durch der hellen Sterne Schein,
Kam er durch Nacht und Schatten tief.
Ins Wasser fiel sein Licht hinein.

Das Lied drang in die dunkle Nacht,
Die Sonne zwiefach strahlt’ mit Macht –
Die Welle warf ihn an den Strand –
Juwelengleich erglänzt’ der Sand –
Und an dem Strand Cassilda ging
Bei ird’schem Namen rief sie ihn,
Ihr folgend kam Camilla da
Und eilt’ herbei im Morgenlicht,
Die Blumenmaid mit goldnem Haar,
Und fand ihn, als der Nebel wich.

Cassilda wurde bleich und floh,
Camilla nahm sein Haupt, und so
Sah er im Wachen Augen grau,
des ird’schen Tages blasses Blau
Und barg des ewigen Feuers Fülle
In eines ird’schen Menschen Hülle;
Und Hand in Hand ward er geführt
Zu Hallen unterm Berge dort,
Wo Alar saß am dunklen Herd,
Und Licht ward auf Cassildas Wort.

Und Brot und Wein und Kirschen rot,
Von Tauben weiß im Morgenschein
Gebracht, ihm stumm Camilla bot.
Er aß und trank den ird’schen Wein.
Und wie sein Leuchten blasser blich
Und in dem ird’schen Tage schwand,
Cassilda von wem Webstuhl wich;
Sternblumen legte in seine Hand
Robardins Maid und sah ihn an.
Da traf ihn ird’schen Schicksals Bann.

Das Goldgeflicht vergessen lag,
Camilla dunkelt’ Tag um Tag,
Cassilda wuchs zum Lichte hell
(Denn ird’sche Lieb kommt schnell, so schnell).
Sie gingen durch den dunklen Wald
Hinab zum Strand und blieben stehn,
Wo fällt und steigt das Wasser kalt,
Und sahn des Himmels Rad sich drehn,
Das umgekehrt im See sich spiegelt
Und dessen Glanz die Zeit besiegelt.

Camillas Tränen, ungezählt,
Zu Nebelweolken sie entschwanden;
Wo Hasturs Spur den Sand erhellt,
Die Maid man sah alleine wandeln.
Jedoch an ihrer Schwester Sei’
Sie hält in treulichem Geleit
In Fetzen eines Goldgeflichts
Wohl Hasturs Sohn, der schlafend liegt.
Cassildas Kind, den Sohn des Lichts,
Camillas Arm als erster wiegt.

Es drehte sich das Rad der Nacht,
Avarras Sichel schien mit Pracht,
Als an dem Strand Cassilda sang
Und Hasturs Harfe hell erklang.
Doch drunten unterm Berge tief
Der Flamme Glut stieg rot empor,
Als Alar Zandrus Namen rief
Und seine dunkle Macht beschwor.

Des Nebels Schatten ihn umwogt,
Der seinen Blick ins Dunkel lockt,
Und Hasturs lichtes Antlitz schien
Wie ein verzerrter Traum für ihn.
Denn als der Gott herniederstieg,
Weckt’ er erneut den alten Streit,
Und in dem dunklen Geist sich regt
Wissen um Hasturs Sterblichkeit.

Hinein ins Herz von Alar dann
Ein Splitter aus der Hölle drang;
Ihn überkam des Wahnsinns Wut;
Und Zandru hörte seinen Ruf,
Als in des dunklen Feuers Glut
Ein schimmernd schwarzes Schwert er schuf,
Und bösen Zauber flocht er ein,
Mit Schattenkraft er es umwand,
Grub dunkler Runen Macht hinein,
Die in das Schattenreich verbannt.

Nicht Gottes, sondern Dämons Haupt
Sah er in Hasturs Antlitz schön,
Und in Camillas Tränen glaubt’
Ein böses Zeichen er zu sehn.
Er sah nicht den geheimen Plan,
In dem zum Weib der Gott sich neigt,
Was mehr als ird’sche Liebe kann,
Die mehr als ird’sches Leben zeugt.
So ging er stumm den Strand entlang,
Dort wo Camilla zagend weint,
Wo Hasturs ird’sches Lied erklang,
Cassildas Freude hell erscheint.

Das Lied verstummte in der Nacht,
Camilla weint, wo keiner wacht.
Doch Hastur neigte sich zu ihr,
Hob auf die Maid, die kaum sich regt,
Und auf ihr Antlitz rein und hehr
Der heiligen Liebe Kuss er legt,
So wie sein Bruder, der geschaut
Die Schwester seiner schönen Braut.

Erst unter seinem Kuss bewusst,
Ward ihm der Liebenden Verlust.
Am Strand Cassilda lächelt lind
Wo lächelnd spielt ihr lichtes Kind.
Camilla stand in Hasturs Arm,
Als durch die Schatten Alar schlich,
Sein Schwert mit dunklem Feuer glomm.
Und dunkel ward das Sternenlicht.

Es kennt die Liebe keinen Schmerz,
Die Klinge traf Camillas Herz
Und nahm das ird’sche Leben ihr;
Und als er hört’ Cassildas Schrei,
Da ahnte Hastur, dass auch er,
Wie andere Menschen sterblich sei,
Und aus des ird’schen Menschen Hülle
Steig er zu ewigen Feuers Fülle.

Zerbrochen lag das Schwert am Strand,
Camilla ward nicht mehr gesehn;
Durch Zandrus Zauber fortgebannt,
An jenen Ort, wo Schatten ziehn,
Und dort, auf Pfaden unbekannt,
Muss sie nun traurig, einsam gehen,
Und allzeit hört’ man rufen da,
Bis ihre Stimme mit dem Jahr
Erstarb und leise, Tränen gleich,
Die Blätter, die der Herbst verweht.
Sich silbern drehn im Zwielichtreich
So wie ein Kuss, der nie vergeht.

Da wusste Hastur, Sohn des Lichts,
(So wie sein Vater einst beschieden
Als er des Feuers Reich verließ),
Dass er nicht weilen mocht’ hernieden,
Wenn er bewirkt’ ein ird’sches Leid,
Sondern musst scheiden zu der Stund
Zu jenen hohen Sphären weit
Und ziehn die Bahn am Himmelsrund.
Von so viel Leid die Menschen zehren,
Dass Götter es nicht dürfen mehren.

Und niemals zu dem Nebelsee
Kehrt Hastur heim, wo es begann,
Noch nahm Robardins Tochter je
Aus ird’schem Haus sich einen Mann.
Doch als sein Stern am Himmel zog
Die Bahn, hoch über dieser Welt,
Gespiegelt in dem Aug, das sieht,
Am Strand, von Sternenglanz erhellt,
Stieg zu den Sternen auf ihr Lied.

Ihr Kind sie bracht am Ende dann,
Umhüllt von goldenem Geflicht,
Ins wilde Land zum Turm hinan,
Wo Astra lebt’ im Sternenlicht.
Und König nannt’ man ihn und Herr,
Den Mantel ließ man ihm aus Gold,
Vom Webstuhl an dem Tag der Not
Gerissen, und, wie er’s gewollt,
Auf seinem Schild die Kirsche rot
Und das geborstne schwarze Schwert.

Cassilda hob man auf den Thron
Und an den Himmel Hasturs Kron’;
Baut in der Wildnis eine Stadt
Die Hasturs Sohn zum König hat;
Und singend von Camillas Qual
Ein Grab ihr schuf man aus Opal.

Und ewig bricht sich an dem Strand
Des Nebels Welle unerkannt,
Und immer klingt’s von jenem Ort.
Und Tränen, Lieder flüstern dort:
Cassilda, die im Lichte singt,
Camillas Weh im Dunkel klingt;
Hastur ein Stern am Himmel klar,
Der um der Liebe sterblich war;

Und Alar in der dunklen Nacht,
Dem König nah durch Zaubermacht,
Kein Licht erschaut er, doch im Schmerz
Die Wölfin frisst an seinem Herz.

Der lichte König von Hasturs Art
Dein Ahnherr und der meine ward.


Zuletzt geändert von Evanda am 24.09.2008, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:49 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Die Ballade von Hastur und Cassilda (Variante I)
aus: Die zerbrochene Kette (Rohana Ardais) / Die Winde von Darkover (Allira)

Der See erglänzt in Sternenpracht,
Die Heide lag in dunkler Nacht,
Still waren Feld und Baum und Stein.
Robardins Tochter ging allein,
Die goldne Spindel in der Hand.
Ein helles Licht strahlt auf am Strand.
Der Gott wie in Juwelen lag;
Cassilda sah es und erschrak.

Im Morgenlicht Camilla kam;
Der Gott die ird’sche Speise nahm
Aus Kirschen, Wein und weißen Brot,
Da schwand der Glanz, der ihn umloht.
Cassilda Scheu nicht mehr empfand,
Sie kam und legt’ in seine Hand
Die Sterneblume gold und blau,
Da ward er sterblich wie die Frau.

[…]

Von einem bösen Wahn getrieben
Hat Alar Zandru sich verschrieben
Und schmiedete in Höllennacht
Ein Schwert mit dunkler Zaubermacht.

[…]

Verborgen blieb vor seinem Blick
Der Plan, der menschliches Geschick
Gestaltete an Halis Strand,
Indem er Gott und Weib verband.
Ohn’ einen Laut Camilla fiel.
Sie bot ihr Herz dem Schwert als Ziel,
Das Alar hielt in seinen Händen,
Um Hastur Leben zu beenden.

[…]

Vernichtet war durch ihn ein Leben,
Und Hastur hatt’ sein Wort gegeben
Dem Herrn des Lichts, dass dann sogleich
Er heimkehr’ in sein eignes Reich.

Die Wolkenwellen in dem See
Singen ein Lied von altem Weh,
Und in der feuchten Nebel Weben
Immer noch die Tränen schweben.
Für Hasturs Sohn in wildem Land
Die königliche Stadt entstand,
Und für Camillas Tat ein Mal
Errichtete man aus Opal.

[…]


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:49 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Die Ballade von Hastur und Cassilda (Variante II, aus dem Türmen)
aus: Zandrus Schmiede (Barak und Lunilla von Arilinn)

Sternenlicht fiel auf den Strand,
Wo Robardins Tochter wartend stand,
Vom Himmel schwebt ein Kreis aus Licht,
Und leise Worte Hastur spricht.

[…]

Dort an des Wassers kaltem Rand,
Der Göttersohn nahm ihre Hand,
Cassilda sagte nur ein Wort,
Und Hastur blieb für immer dort.

[…]

Nachdem sie so sein Herz erweicht,
Die Sternenblüte sie ihm reicht.
[…]

Sie schreiten durch den Wald zu zweit,
Ihr Antlitz strahlend Herrlichkeit.
[…]


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:50 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Unschickliches Soldatenlied:
aus: Die Zeit der Hundert Königreiche (Soldaten von Asturias)

Es zogen einmal vierundzwanzig
Leroni nach Ardcarran;
Jetzt macht von ihnen keine mehr
Gebrauch von ihrem Laran.

[…]

Die Karawanenleute kamen,
besetzten jede Ecke,
Da konnt man’s nicht mehr anders treiben
Als hängend von der Decke.

Es brachten einmal vierundzwanzig
Bauern Säcke mit Nüssen,
Die waren oben zugebunden,
Doch unten aufgerissen.

[…]


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:51 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Liebesweise
aus: Gildenhaus Thendara (Rafaella)

Immer, wenn es abends dunkelt,
Traurig ich am Ufer schreite,
Wo ein Gott, von Licht umfunkelt,
des Chieri Tochter freite.
Ach, doch etwas fehlt mir hier,
Ach, ich bin allein;
Wann wirst du, mein’ schönste Zier,
Wieder bei mir sein?


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:51 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Lied von einer fernen Welt
aus: Die Winde von Darkover (Dan Barron)

Ich reite mit meinem Gefolge
Von wilden Phantastereien,
Aus Luft ist mein Pferd und aus Feuer mein Sporn,
So geht’s über Stock und Stein.
Die dunkle Königin
Lud ein mich zum Turnier,
Drei Meilen hinter dem Ende der Welt,
Das ist noch weit von hier.


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:52 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Ausschnitt aus ‚Das Treffen der Gewässer’ (terranischen Ursprungs)
aus: An den Feuern von Hastur (Elizabeth Mackintosh)

Warum sollte ich
Sitzen und seufzen,
Farnkraut rupfen, Farnkraut rupfen,
Ganz allein und müde.


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:52 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Unschickliches Lied
aus: Asharas Rückkehr (Mikhail Lanart-Hastur)

Mein Vater war Bewahrer im Turm von Arilinn
Ein Chieri zu verführen, danach stand ihm der Sinn
Aus ihrer Verbindung ergaben sich
Zwei Comyn, und dazu noch ich.
[…]


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:53 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Zwei Lieder des Ex-Laranzu Amaury von Arilinn
aus: Im Drachenschlund, Schwert des Chaos (Amaury Elhalyn-Ridenow)


Über seine verstorbene Geliebte
Ich hab’ meine Lady im Sonnenschein draußen gesehen.
Ihr Haar wie Schwingen war um sie gebreitet,
Und hinter all dem glühte rot das Licht.
Gesehen hab’ ich sie in ihrem Haus,
Wo sechs Saphire hingen an den Wänden
Wie Tafeln in der Höhe ihrer Knie

*******

Über sich selbst
Der Mond ist mein Begleiter,
Die graue Eule mein Morgen,
Der flammende Drache und die Nachtkrähe machen
Musik zu meinen Sorgen.


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:53 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Auzug einer Ballade als Kampfesrede für Arilinn
aus: Das Feuer ihrer Rache, Der Preis der Bewahrerin (Damon Alton von Arilinn)

Dann werden die Männer besser kämpfen.
Höher fliegen die Gedanken,
Kühner schlagen unsere Herzen,
Immer stärker wächst der Mut,
Wenn die Kraft uns schwindet.


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:54 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Über ein reisendes Liebespaar in den Hellers
aus: Kihar, Rote Sonne (Calva Lanart-Elhalyn-Aldaran)

Der Wind blies kalt, vorbei der Tag,
Es sank die Sonne blutigrot.
Ein weiter Weg noch vor uns lag,
Der Tücken und Gefahren bot.

[…]

Allein stand ich am steilen Hang
Und sah sie stürzen in den Tod,
Das Echo ihres Schreis verklang.
Es sank die Sonne blutigrot.


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:55 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Trinklied über eine (äußerst ungeschickte) Räuberbande in den Hellers
aus: Ein impulsiver Mensch, Die vier Monde (Dyan Ardais)

Endlich zu lernen ist ihnen vonnöten.
Die Frauen zu schänden, die Männer zu töten.
Sie fassen es nicht mit ihrem Verstand,
Dass man erst plündert und dann steckt in Brand.


Zuletzt geändert von Evanda am 24.09.2008, 19:55, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:56 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Lied über eine Teneristéis, nicht ganz erst gemeint
aus: Die Summe der Teile, Rote Sonne (Donald Stewart)

Eine Bewahrerin ging zum Jagen,
Den Bogen tat sie unterm Mantel tragen,
Zu schießen ein munteres kleines Reh
Unter den grünen Blättern, oh weh!


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:57 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Auszug einer alten Ballade
aus: Die Zeit der Hundert Königreiche (Bard Di Asturien)

Der sinkenden Sonne zieh ich entgegen,
Dahin wo im Meer sie verglüht.
Gesetzlos bin ich auf all meinen Wegen,
Und wer mich erblickt, entflieht.


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:57 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Lied einer verlorenen Liebe / eines uneingelösten Versprechens
aus: Der Untergang von Neskaya (Taniquel Hastur-Acosta)

Über die Berge
Und über die Wogen
Unter Fontänen
Und übers Grab
Unter Fluten, wo sie am tiefsten,
Und über Felsen der steilsten Art
[...]


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:58 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Lied von zwei Schwestern und ihrer schmerzlichen Trennung
aus: Die Schattenmatrix (Karis)

Sie fragte das wogende Schiff
Am Ufer des Valeron
Nach der geliebten Schwester Maris.
Sie fragte das Gras und den Fels
Am Ufer des Valeron
Nach ihrer teuren Schwester Maris.
Sie fragte das rauschende Wasser
Und erfuhr nur
Zum Meer, zum Meer, zum Meer.
[…]


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:58 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Lied für werdende Mütter
aus: Das Urteil, Das Wort des Hastur (Elline Aldaran)

Wenn zwei der Monde am Himmel steh’n,
Sollst du in ihrem Schein spazierengeh’n.
Denn steh’n sie voll am Himmelszelt,
Bringst endlich du dein Kind zur Welt.


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 19:59 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Lied für schlechte Sänger
aus: Danilas Lied, Die Schwesternschaft des Schwertes (Danila n’ha Liraya)

In Valeron gab’s für mich, den Seefahrer, nur
Ein Flüsschen, das mit dem Boot ich befuhr.
Dah-rih-rah! La-ha-a-ah!

Es stand Lady Aillard wartend am Strand
Und lockte zur Burg mich mit winkender Hand.
Dah-rih-rah! La-ha-a-ah!


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 20:00 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Der Sinn eines Bredu
aus: Die Hexe aus den Khilgard-Bergen, Die Tänzerin von Darkover (zwei junge Bredin)

Bredin sind wir bis zum Tod!
Steh’n uns bei in jeder Not!
Der Brüderschaft sind ewig wir geweiht!
Kein Streit im Leben uns entzweit!


Nach oben 
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: 24.09.2008, 20:01 
Frühlingsgöttin
Benutzeravatar
Offline

Registriert: 16.09.2008, 08:49
Beiträge: 320
Bilder: 53
Geschlecht: nicht angegeben
Kriegsgesang Hastur-Acostas gegen Deslucido
aus: Der Untergang von Neskaya (Bevölkerung von Acosta)

Wo ist der Tyrann geblieben,
Der mit Verrat und Lügen kämpft?
Dunkelheit senkt sich herab, die Ehre stirbt,
Nähert sich sein Schritt.
Doch aus der Asche erhebt sie sich
Wie ein Vogel aus unlöschbaren Flammen,
Kommt sie zu uns, kommt sie zu uns.
Mit dem Segen von Aldones’ ewigem Licht…
Erhebe dein Haupt, o Acosta,
Gebunden in Sorgen und Blut –
Der neue Tag ist nicht mehr fern!
Erhebe deine Stimme, o Acosta,
Erhebe sie in jedem Land.
Hussah! Hussah!
Weine mit freudigem Herzen!
Erhebe deine Arme, o Acosta!
Die Hand eines jeden Mannes
Ein Streich für die Freiheit!


Nach oben 
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 27 Beiträge ]  Gehe zu Seitenanfang | Gehe zu Seite | Gehe zu: 1, 2  Nächste


 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
  • cron
    Impressum
    Copyright Credits
     Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group

    Deutsche Übersetzung durch phpBB.de